Architektonischer Ansatz

Es entstehen Gebäude im Kontext mit dem Ort, bzw. mit dem Gebäudebestand. Ziel ist ein ressourcenschonender Umgang, sowie das energieeffiziente Potential für die zu erstellende Gebäude voll auszuschöpfen. Neben den ästhetischen Gesichtspunkten liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

 

Beispielhaft ist ein Wohnhaus für eine Familie, mit einer separaten Wohnung aufgeführt:

 

Konzeption und architektonischer Ansatz

Als Konversionsfläche ist neben einem renaturierten Regenwasserrückhaltebecken

ein kleines Grundstück von 3,5 ha entstanden, auf einem dreieckförmigen, stark nach Süden abfallendem Gelände.

 

Die Hanglage wird aufgegriffen, jeweils entgegengesetzt entstehen die Eingänge jeweils zum Haupthaus bzw. zur Einliegerwohnung mit vorgelagerten Terrassen bzw. privaten Grünflächen.

 

Das massive “steinerne Haus” vermittelt Schutz und Geborgenheit. Das “gläserne Haus” sorgt durch Öffnung für ein helles und freundliches Ambiente.

Im Erdgeschoss liegen links und rechts vom zentralen Wohnbereich Küche und Büro.

Mit einem Rundlauf sind alle Zimmer auch für unterschiedliche Nutzungen untereinander verbunden.

Die Beziehung zwischen Innen- und Ausssenraum ist insbesondere an den Giebeln ablesbar, die Abstufung legt den galerieartigen Weg im Obergeschoss dar. Folglich fallen diese Zimmer um Gangbreite schmäler aus.

 

Ein Gebäude aus „natürlichen“ Materialien wie Holz oder unbehandelter Dämmbeton, verglast zum Schönberg fügt sich in die ländliche Umgebung ein, die Gebäudeform ist ebenfalls einfach gehalten.

 

Energiekonzept

Die durch den Energiegarten einfallende Sonnenenergie wird nutzbar gemacht. Die Leichtbetonwände und Betondecken speichern die Energie und geben sie zeitversetzt als Strahlungswärme wieder ab.

Somit kann die Heizperiode insbesondere in den Übergangszeiten reduziert werden. Bei zu hohem Energieeintrag erfolgt eine natürliche Lüftung über die Lamellen bzw. Fenster (Kamineffekt).

Im Winter ergänzt ein Holzofen das Heizprinzip, für die Grundversorgung steht eine

Luft-Wärme-Pumpe zur Verfügung.

 

Fertigteilplanung / Wärmespeicher

Die Leichtbeton – Aussenwände bestehen aus einer monolithischen Schicht, welche sämtliche Anforderungen an das Tragwerk, an die fertige Oberfläche, sowie an die Dämmebene erfüllen.

Es sind keine additiven Sperr- und Dämmschichten erforderlich.

Die im Fertigteilwerk hergestellten Wandelemente erhalten Leichtsande und Tongranulat (Liapor) als Zuschlag. Die Wandstärke beträgt 45 cm bei einem U-Wert von 0,45 W/m²K.